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Martin Schöngarth

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Mir fällt immer wieder (ohne besonderen Bezug zu Anwesenden) auf, daß gerade Leute, die nach eigenen Angaben "Höflichkeit" sehr hoch einstufen zu allerlei Niedertracht neigen. Ist "Höflichkeit" wesentliches Symptom einer Persönlichkeitsstörung? Auf welche Erfahrungen könnte dieses Bedürfnis nach "Höflichkeit" zurückgehen? Wie sollte man mit Personen umgehen, die unter Höflichkeitssymtomen leiden?

Ein deutsches Sprichwort sagt: "Unter den Blinden ist der Einäugige König!" Aber dieses Sprichwort stimmt nicht: "Unter den Blinden kommt der Einäugige ins Irrenhaus!"

Heinz von Foerster
02.03.12, 13:26:09
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(PvdL)

geändert von: PvdL - 13.03.12, 20:34:26

Ich denke, daß man terminologisch differenzieren sollte. 'Höflichkeit' bezeichnet eine äußerliche Form kooperativ zu sein, wogegen 'Freundlichkeit' eine innere Form desselben bezeichnet. Man kann, einerseits, höflich, aber haßerfüllt sein; andererseits, kann man freundlich gesinnt, aber aus bestimmten Überlegungen heraus zurückhaltend sein. Wenn 'Höflichkeit' dergestalt motiviert ist, daß das betreffende Subjekt böse Absichten damit übertünchen will, dann mag es angebracht sein, eine Verhaltensstörung zu diskutieren.

"Das also ist des Pudels Kern."
-- Prof. Dr. Heinrich Faust
13.03.12, 20:33:21
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